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      Aachen, 15. November 2017

      MISEREOR hilft Menschen im Jemen

      (Aachen, 15. November 2017) Angesichts des großen Leids der Bevölkerung im Jemen  wird MISEREOR die Versorgung von Kriegsverletzten und kranken Menschen in Krankenhäusern und Gesundheitsstationen zunächst mit 75.000 Euro unterstützen.

      "Die Lage der Bevölkerung hat sich in den letzten Tagen und Wochen noch einmal dramatisch verschlechtert",  berichtet Astrid Meyer, Nahost-Länderreferentin. "Millionen Menschen leiden Hunger, die Cholera greift immer mehr um sich und die Menschen sind Geiseln der Kämpfe zwischen den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen und den Militärkoalitionen von Saudi-Arabien", erklärte Meyer.  Erst am vergangenen Wochenende hatten Saudi-arabische Kampfjets das Verteidigungsministerium in Sanaa angegriffen und dabei auch ein Wohngebiet getroffen. Auch Schulen und Krankenhäuser waren zuvor wahllos bombardiert worden.

      Seit Beginn des Krieges sind laut Angaben der Vereinten Nationen  über 8.500 Menschen gestorben, davon über 2200 an Cholera. Die Zahl der Verletzten lag bei über 48.000. Rund 20 Millionen der 27 Millionen Kinder, Frauen und Männer in dem Bürgerkriegsland sind dringend auf die Lieferung von Lebensmitteln und Medikamente angewiesen.

      MISEREOR unterstützt daher über den lokalen Partner "International Medical Corps" (IMC) Krankenhäuser in zwei von Kämpfen besonders bedrohten Gebieten in der Hauptstadt Sanaa und der Provinzhauptstadt Al Hodeida im Süden des Landes.  Finanziert werden die Erstversorgung und Nachbehandlung von Kriegsverletzten, sowie die Bereitstellung  von Operationsmaterial, Medikamenten und Hygieneartikeln.

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      Das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR e. V. ist wegen Förderung der Entwicklungszusammenarbeit nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamtes Aachen-Stadt, Steuer-Nr. 201/5900/5748, vom 07.03.2019 für das Jahr 2017 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer befreit.


      Kommentare unserer Spenderinnen und Spender


      Ich finde es unerträglich, dass die Bundesrepublik die Not der Menschen im Jemen durch Waffenlieferungen an die Kriegsparteien verstärkt und mit den Waffenexporten Geld verdient.

      Alwis

      Die Bundesregierung macht sich mit den Waffenlieferungen an Saudi Arabien mitschuldig am Tod tausender unschuldiger Menschen im Jemen

      Dr. Heinrich Stachelscheid