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      Thema - Rohstoffe

      Konfliktrohstoff Coltan: High-Tech auf dem Rücken der Armen

      Der weltweit zunehmende Wohlstand verlangt nach immer mehr Rohstoffen. Die Kehrseite des Rohstoffbooms sind Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung.

      Das Video und die Bilder zeigen, unter welchen Bedingungen Menschen leben und arbeiten, die im Kongo Coltan für Handys und Elektrogeräte abbauen.

      Der Preis ist hoch

      Was Produkte für Konsumenten erschwinglich macht, kostet andere ihre Lebensgrundlage, ihre Gesundheit oder ihre Heimat. Nur selten profitieren die Menschen der Regionen, wo Rohstoffe abgebaut werden, von den Gewinnen.

      Coltan: Abbau wie im Mittelalter

      Im Kongo bauen ein bis zwei Millionen Menschen "selbstständig" in Minen Rohstoffe wie Coltan ab. Am Ende jedes Tages verkaufen sie ihre kümmerliche Ausbeute Rohmaterial an die Händler in den Minendörfern. Ihre "Ausrüstung" kaufen sie selber, ebenso wie die Konzession zu graben. Sicherheitsvorkehrungen, Arbeitschutz oder gar Unfallversicherung? Fehlanzeige. 

      Zum Leben reicht es trotzdem nicht. In den Minengebieten steigen die Preise für Essen, Wasser und Miete enorm an. Und die allermeisten Kleinschürfer finden so wenig Erz, dass sie sich sogar verschulden. Unsere Spendenprojekte für den Kongo unterstützen die Menschen vor Ort, die teilweise ohne Strom und in bitterer Armut leben.


      Newsletter Politik

      Lassen Sie sich über unsere Arbeit zu politischen und wirtschaftlichen Themen  informieren.


      Coltanabbau finanziert bewaffnete Konflikte

      Coltan bedeutet für Millionen Menschen im Kongo Gewalt, Bürgerkrieg und Umweltzerstörung. Die Minen zerstören fruchtbares Land. Und viele Minen im Osten des Kongos stehen unter der Kontrolle bewaffneter Gruppen, die sich aus den Gewinnen finanzieren.

      Dieses Coltan steckt zum Beispiel in Handys, für die die Länder der EU ein riesiger Absatzmarkt sind. Und so fördern in Europa verkaufte Produkte gewaltsame Konflikte nicht nur im Kongo.

      Unternehmen in die Verantwortung nehmen

      Deshalb setzt sich MISEREOR aktuell für eine strenge EU-Richtline ein. Diese soll sicherstellen, dass für in die EU eingeführte Produkte, die unternehmerische Sorgfaltspflicht bereits beim Rohstoffabbau beginnt. Unternehmen sollen Verantwortung tragen für die gesamte Lieferkette ihrer Produktion - und das ohne die Kosten dafür auf die Menschen, die in den Minen arbeiten, abzuwälzen.


      Wenn nur die Kohle zählt

      In Südafrika verlieren Menschen in der Nähe von Kohleminen und -kraftwerken ihr Land, ihre Gesundheit und den Zugang zu Wasser. Deutsche Unternehmen tragen Mitverantwortung für derartige Probleme im Kohlesektor Südafrikas. Ob als Käufer und Verarbeiter des Rohstoffs oder als Zulieferer von Bauteilen für die Kraftwerke. Das zeigt eine neue MISEREOR-Studie

      Schmuck aus Schrott
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      Schmuck aus Schrott

      Die südafrikanische Goldschmiedin Ashley Heather stellt nicht nur schönen, sondern auch nachhaltigen Schmuck her. Gold und Silber stammen aus alten...

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      Menschenrechte sind kein Wunschkonzert
      Publikation

      Mit dem Nationalen Aktionsplan (NAP) zur Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und...

      Mit dem Nationalen Aktionsplan (NAP) zur Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte sollen Menschenrechtsverletzungen durch deutsche Unternehmen verhindert, und die Rechte betroffener Menschen gestärkt werden. Unternehmensverbände führen gegen die geplanten verbindlichen Vorgaben der Bundesregierung verschiedene Argumente ins Feld und plädieren für freiwillige Empfehlungen. MISEREOR, Brot für die Welt und germanwatch haben sich eingehend mit diesen Argumenten auseinandergesetzt und sie widerlegt. Sie zeigen, dass Menschenrechte kein Wunschkonzert sind.

      • Herausgeber: MISEREOR, Brot für die Welt und germanwatch
      • März 2016
      • Seiten: 5

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      Menschenrechtliche Probleme im peruanischen Rohstoffsektor und die deutsche Mitverantwortung
      Publikation

      In dieser Studie macht MISEREOR auf systematische und gravierende Umweltzerstörungen und...

      In dieser Studie macht MISEREOR auf systematische und gravierende Umweltzerstörungen und Menschenrechtverletzungen im Bergbau in Peru aufmerksam.

      • Herausgeber: MISEREOR
      • November 2013
      • Seiten: 64

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      Rohstoffe für die Energiewende
      Publikation

      Menschenrechtliche und ökologische Verantwortung in einem Zukunftsmarkt.

      Woher stammen die für die...

      Menschenrechtliche und ökologische Verantwortung in einem Zukunftsmarkt.

      Woher stammen die für die Fertigung der Windkraft- und Photovoltaikanlagen benötigten Rohstoffe und unter welchen menschenrechtlichen und ökologischen Bedingungen werden diese abgebaut? Und: Welche Maßnahmen sind notwendig seitens der Unternehmen, der Politik wie auch der Konsumenten/-innen, um Menschenrechtsverletzungen beim Rohstoffabbau zu verhindern. 

      Die Studie greift diese Fragestellung mit speziellem Blick auf die deutsche Wind- und Solarbranche auf.

      • Herausgeber: MISEREOR
      • Erscheinungsjahr: 2018
      • Seiten: 56

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      Vom Erz zum Auto
      Publikation

      Umweltschäden, Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen gehören in vielen Abbauländern zum...

      Umweltschäden, Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen gehören in vielen Abbauländern zum Tagesgeschäft dazu. Diese Studie liefert Informationen zu Abbaubedingungen und Lieferketten und verweist auf die Verantwortung der deutschen Automobilindustrie.

      • Herausgeber: MISEREOR, Brot für die Welt & Global Policy Forum Europe
      • September 2012
      • Seiten: 76

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      Das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR e. V. ist wegen Förderung der Entwicklungszusammenarbeit nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamtes Aachen-Stadt, Steuer-Nr. 201/5900/5748, vom 07.03.2019 für das Jahr 2017 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer befreit.